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4 Tipps für den perfekten Biergenuss

Klar, Bier trinken ist keine Wissenschaft. Doch auch beim Bier geht es um Aromen, die sich nur entfalten können, wenn auf vier wesentliche Dinge geachtet wird. Sie werden den Unterschied schmecken – da können Sie unserem Bier-Sommelier Heinz Kühnlein vertrauen. Er hat ein paar einfache Regeln, die er uns erklärt.

Das ist die ideale Temperatur

Ein kühles Bier sollte es ein. Jetzt werden Sie uns bestimmt sehr dankbar sein, für diese völlig neue Erkenntnis ;). Also werden wir genauer: Eine Trink-Temperatur von 8 bis 10 C° ist ideal. Sie müssen jetzt natürlich nicht vor dem Bier das Thermometer zücken. Nehmen Sie einfach das Bier aus dem Kühlschrank und lassen Sie es vor dem Trinken bei Zimmertemperatur einige Minuten ruhen. Unsere Brauer haben die feinen Aromafacetten der einzelnen Biere genau so aufeinander abgestimmt, dass sie bei der richtigen Trinktemperatur den perfekten Genussmoment ergeben.

Und wenn Sie einmal bei warmen Temperaturen im Garten ein kühles Bier genießen wollen, können Sie sich übrigens einen Kühlschrank ganz einfach selbst bauen. Sie brauchen weder Strom noch Chemie – nutzen Sie einfach die Kraft der Physik. Bauen Sie sich Ihren eigenen Kühlschrank ohne Strom.

Ein Bier ruht gern dunkel und kalt.

Während das Bier auf seinen großen Auftritt wartet, sollte es bei 5 bis 8 Grad Celsius lagern. Das ist die Temperatur, die eigentlich bei fast jedem im Kühlschrank vorherrscht. Dort ist es auch schön dunkel (zumindest glauben wir mal, dass das Licht ausgeht, wenn die Tür zu ist). Licht hat nämlich einen schlechten Einfluss auf Aroma und Aussehen. Ein Bier sollte niemals im Gefrierschrank gelagert werden und auch größere Temperaturschwankungen hat kein Bier verdient. Es ist da geschmacklich auch recht nachtragend…

Und lagern Sie es am besten nicht zu lange, auch das kann den Geschmack verfälschen.

Das richtige Glas.

Gegen ein frisches Bier direkt aus der Flasche ist nichts einzuwenden. Aber wenn es um die Entfaltung der Aromen geht, dann ist das passende Glas die richtige Wahl. Für die einzelnen Biersorten gibt es unterschiedliche Gläser. Vom Weizenglas über die Pils-Tulpe, das Seidel oder den Willybecher bis zum Steinkrug. Warum? Nun, die Kohlensäure verhält sich in jedem Glas etwas anders. So wirkt sich jede Form und auch die Beschaffenheit auf den Geschmack des Bieres aus. Am besten spült man ein Bierglas mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel. Danach schwenkt man es mit klarem, kaltem Wasser aus und lässt es abtropfen. Ein Handtuch würde kleine Fusseln hinterlassen – nehmen sie sich also die Zeit und lassen sie es an der Luft trocknen. Keinesfalls sollten Sie mit den Fingern in das Glas fassen, auch schon minimale Fettrückstände wirken sich auf die Haltbarkeit der Schaumkrone aus.

Die Königsdisziplin: Einschenken mit Gefühl.

Und „Schaumkrone“ war das Stichwort für den letzten Tipp. Ein wahrer Genießer legt schließlich auch Wert auf die Optik. Die perfekte Schaumkrone beginnt ein Stück unter dem Glasrand, ragt etwas über das Glas heraus und ist so stabil, dass bis zum letzten Schluck ein Rest Schaum im Glas bleibt. Das Einschenken ist übrigens keine Kunst, mit ein wenig Übung gelingt es ganz leicht.

  1. Sie benötigen ein sauberes Glas, dieses schwenken Sie mit frischem, kaltem Wasser aus.
  2. Halten Sie das Glas schräg und schenken Sie mit etwas Schwung bis zu zwei Dritteln ein. So bauen Sie den Schaum von Anfang an auf.
  3. Warten Sie nun ein wenig, bis sich der Schaum etwas gesetzt und gefestigt hat, und füllen Sie das Glas dann langsam weiter auf. Die Schaumhaube sollte nun mit dem Bier emporsteigen und sich zu einer schönen Krone entwickeln.

Wir sagen Prost!

Die Bio-Biere von Neumarkter Lammsbräu.

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