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Vorsätze für ein nachhaltiges Jahr 2017

Haben Sie sich auch schon etwas für das neue Jahr vorgenommen? Vielleicht möchten Sie eine schlechte Angewohnheit ablegen oder etwas mehr Sport treiben? Oder möchten Sie das nächste Jahr etwas nachhaltiger angehen? Dann haben wir neun Vorsätze für Sie, die sich ohne großen Aufwand in ihren Alltag integrieren lassen und doch viel bewirken:

Achten Sie darauf, was Sie wegwerfen.
Beobachten Sie doch mal, warum etwas im Müll landet. Zu viel gekauft? Falsch gelagert? Sobald man anfängt sein „Wegwerfverhalten“ zu hinterfragen, findet man schnell ein paar Punkte, die man künftig ändern kann. Wer zum Beispiel gern mal zu viel kauft, kann die übrigen Lebensmittel (rechtzeitig) zum foodsharing anbieten.

Machen Sie aus Fleisch etwas Besonderes.
Gönnen Sie sich hochwertiges Fleisch und essen Sie es bewusst. Wer weniger Fleisch isst, reduziert den durch ihn verursachten CO2-Fußabdruck immens. Ständiger Fleischkonsum von minderer Qualität ist ohnehin nicht gesund.

Gehen Sie mehrmals pro Woche einkaufen.
Wer täglich auf dem Heimweg eine Kleinigkeit kauft, hat nicht nur frische Ware zuhause, sondern auch das, worauf er tatsächlich Lust hat (und auch verbraucht). So schmeißt man weniger weg. Unser Tipp: Notieren Sie sich, welche Lebensmittel Sie noch auf Vorrat haben – so kaufen Sie nichts doppelt.

Shoppen Sie bewusst.
Bevor wir uns verführen lassen, sollten wir uns immer drei Fragen stellen: Wie häufig werde ich es nutzen? Wie lange wird es halten? Und muss es eigentlich neu sein? Wer gebrauchte oder qualitativ hochwertige Produkte kauft, schont Ressourcen, da nichts weggeworfen wird. Das gilt nicht nur für Kleidung, sondern auch für Haushaltsgegenstände und mehr.

Veranstalten Sie eine Tauschparty.
Laden Sie Ihre Freunde und Bekannte zu einer kleinen Feier ein. Jeder bringt Kleidung, Accessoires und Sachen mit, die er nicht mehr benötigt. Auf der Feier werden die Sachen dann getauscht oder verschenkt. Getauscht wird auch online: Auf Portalen wie Kleiderkreisel können Sie gebrauchte Kleidung kaufen, tauschen und verkaufen. So können Sie sich über frischen Wind im Kleiderschrank freuen, sparen Geld und werfen nichts weg.

Waschen Sie bei niedrigen Temperaturen.
40 Grad reichen völlig aus, damit ihre Wäsche sauber wird. Moderne Waschmittel (auch oder vor allem die Bio-Waschmittel) sind stark genug, den Schmutz auch bei „niedrigen“ Temperaturen aus der Kleidung zu lösen.

Nutzen Sie lieber die Wäscheleine statt den Trockner.
Wenn Sie die Wäsche nicht sofort wieder benötigen, hängen Sie diese lieber auf die Wäscheleine statt den Trockner anzuschalten. So erzielen Sie das gleiche Ergebnis und verbrauchen keinen Strom. Außerdem verschleißt die Wäsche auf der Wäscheleine nicht so schnell.

Wechseln Sie Ihren Stromanbieter.
Nicht nur aus Kostengründen sollten Sie über einen Stromanbieterwechsel nachdenken: Ökostrom schont die Umwelt und ist auch nicht teurer als konventioneller Strom. Trauen Sie sich – der Wechsel ist nicht halb so kompliziert wie man denkt.

Lassen Sie das Auto stehen.
Auf kurzen Strecken und im Stop-and-Go-Verkehr verbrauchen Autos besonders viel Sprit. Gerade auf den kurzen Strecken lässt sich aber ganz leicht auf das Auto verzichten. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß tun Sie sich und der Umwelt etwas Gutes. In der Stadt ist man mit dem Rad meist schneller, als mit dem Auto - vor allem bei der Parkplatzsuche.

 

Diese Vorsätze schonen nicht nur die Umwelt, sondern häufig auch Ihren Geldbeutel. Probieren Sie es aus. Auch schon kleine Veränderungen unserer Gewohnheiten haben in der Summe eine große Auswirkung für die Natur.

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